Dienstag, 17. Januar 2017

Bäumchen wechsel dich...

Tja, ich weiß nicht wie es bei dir heute so war, aber bei uns hat es geschüttet wie aus Eimern... und dabei hatte ich mich so über den Schnee gefreut. Klar war er spät dran aber gerade deshalb hatte ich gehofft er bleibt etwas länger als zwei Tage. Naja, der Schnee ist weg, dafür ist es grau und ungemütlich.

Also habe ich alle Winterspaziergangspläne auf später verschoben (macht ohne Winter ja wenig Sinn) und sie gegen experimentierfreudige Kreativzeit getauscht. Auf dem Foto ist zu sehen, was dabei heraus gekommen ist.
Ich kann leider noch nicht sagen, was daraus mal werden soll, dafür aber, wie ich die Bäume gemacht habe...
Die Idee ist mir gekommen, weil ich vor ein paar Tagen einen alten Tuschkasten wiedergefunden habe und er mir zu schade zum wegschmeißen war.

Also außer einem Tuschkasten braucht man:
1 dünnen Pinsel
1 Glas mit Wasser
1 Küchentuch
1 Schwamm (oder Schablonierzwerg)
1 Bleistift an dessen Ende ein Radiergummi ist
Stanzteile auf dem das Kunstwerk entstehen soll
1 Blatt Papier
1 Schere

Ich habe außerdem auch ausprobiert, wie die Wirkung der Blätter ist wenn man Stempelkissen anstatt Tusche verwendet. Ich denke den Unterschied kann man auf dem letzten Foto gut erkennen.


Diese kleinen Kärtchen (auf dem ersten Bild) sind aus Aquarellpapier gestanzt bzw. geschnitten und waren bei einem anderen Projekt übrig geblieben. Deshalb musste ich sie nicht extra für die Bäume vorbereiten.

Da die Größe und Form eigentlich keine Rolle spielt, denke ich, das kann jeder individuell machen.

Zuerst habe ich ein Blatt Papier genommen und einen Rand mit einer Schere etwas wellig geschnitten. Man könnte auch einen Papierrest nehmen, wichtig ist nur das er etwas größer ist, als das Papier auf dem der Baum entstehen soll.

Wie auf dem Bild legst du dieses Papier auf dein "Baumpapier" und zwar so das es ein Stück herausguckt. Später wird das der "Boden", auf dem der Baum steht.
Nun suchst du dir im Tuschkasten eine Farbe aus und löst diese mit Hilfe eines Pinsels und Wasser etwas an. Einfach so als würdest du tuschen. Dann gehst du mit dem Schwamm in die Farbe und betupfst damit den Rand des Papiers, der unter dem Wellenrand hervorguckt. Ich hoffe, anhand der Bilder kannst du gut erkennen wie ich das meine...
Während du tupfst, achte darauf das der Wellenrand nicht verrutscht.

Jetzt habe ich mit einem dünnen Pinsel Baumstamm und Äste gemalt. Dazu habe ich einen Braunton gewählt, natürlich aus dem Tuschkasten.
Dem Ganzen habe ich anschließend 5 Minuten Zeit zum Trocknen gegeben.

Anschließend habe ich Blätter gestempelt und zwar mit einem Radiergummi am Ende eines Bleistifts.

Das geht so:

Erste Farbe auswählen und mit einem Pinsel und Wasser auflösen. Radiergummi eintauchen und Blätter auf das Grundgerüst des Baumes stempeln. Darauf achten, das man die dabei entstehenden Punkte gut verteilt. Ein paar Minuten trocknen lassen. Dann die zweite Farbe wählen und mit ihr genauso verfahren.
Das wiederholst du solange und mit sovielen Farben bis du zufrieden bist.

Ich habe das gleiche auch mit Stempelkissen ausprobiert. Hierbei liegt der Vorteil darin, das es keine Trockenzeit gibt. Das Prinzip ist aber das gleiche. Auf dem letzten Bild kannst du den Vergleich sehen. Der linke Baum ist mit Stempelfarbe enstanden, der rechte Baum mit Tusche.

Am Ende habe ich bei einigen Bäumen ringsherum den Rand mit Tusche und einem Schwämmchen betupft.

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Viele liebe Grüße
Tanja